Dampfbad Aroma Duft

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Dampfbad

Dampfbad – ab in den Dampf und los geht die Entspannung
Ein Dampfbad ist die perfekte Wahl für alle, die eine hohe Luftfeuchtigkeit mit mäßiger Hitze lieben. Denn genau diese beiden Faktoren verknüpft ein Dampfbad optimal. Bei einer Luftfeuchtigkeit von 100 % und Temperaturen um die 50 Grad Celsius können Körper und Geist entspannen und neue Kraft tanken.
Das perfekte Dampfbad – so funktioniert es
Bei einem Dampfbad werden in der Regel Temperaturen zwischen 40 Grad Celsius und 55 Grad Celsius erreicht. Damit ist die Temperatur deutlich geringer als z. B. in einer finnischen Sauna, die bis zu 90 Grad Celsius heiß werden kann. Eine weitere Besonderheit des Dampfbades ist die hohe Luftfeuchtigkeit von 100 %. Diese hohe Luftfeuchtigkeit führt zur Tröpfchenbildung im Raum und so füllt sich der gesamte Raum mit Dampf. Hierdurch entsteht im Dampfbad eine Art Nebel. Der Aufenthalt im Dampfbad sollte je nach körperlicher Verfassung 15 Minuten nicht übersteigen. Es gilt wie bei so vielem, wenn der Körper eindeutige Signale sendet, dass die Umgebung als unangenehm empfunden wird, sollte das Dampfbad unterbrochen werden.Andere Länder, andere Sitten – Dampfbad international
Dampfbäder gab und gibt es schon seit langer Zeit und in vielen Ländern. Bereits die Römer hatten zwei verschiedene Arten von Dampfbädern. Das Caladrium hatte die heute typische Dampfbadtemperatur von 40 Grad Celsius bis 50 Grad Celsius. Etwas kühler war das Tepidarium mit Raumtemperaturen von 38 Grad Celsius bis 40 Grad Celsius. Durch die geringe Raumtemperatur ist die Luft hier weniger schwül. Die russische Variante des Dampfbades ist das Banja. Auch hier herrschen Temperaturen um die 50 Grad Celsius. Im arabischen Hamam ist ein Dampfbad ein Teil des gesamten Badehauses.

Dampfbaden und Gesundheit – eine Frage der Anwendung
Ein Dampfbad kann bestimmte positive Auswirkungen auf den Körper haben. Damit diese auftreten können, muss darauf geachtet werden, dass die vorgegebenen Zeiten nicht überschritten werden. Außerdem sollte ein Dampfbad nur genommen werden, wenn keine akuten Erkältungskrankheiten oder Ähnliches vorliegen. Beim Vorliegen von chronischen Erkrankungen sollte der Besuch vorher mit einem Arzt besprochen werden.

Ein Dampfbad kann aufgrund des Wechsels von Temperaturen und Luftfeuchtigkeit zur einer Stärkung des Immunsystems beitragen. Außerdem können sich regelmäßige Dampfbäder positiv auf das Herz, den Blutdruck sowie das gesamte Herzkreislaufsystem auswirken. Durch die mäßige Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit kann sich in einem Dampfbad die Muskulatur gut entspannen. Dieser Umstand wird teilweise bei Rheumapatienten genutzt, um Schmerzen zu lindern. Die hohe Luftfeuchtigkeit im Raum kann außerdem dazu beitragen, dass die Atemwege besser befeuchtet werden. Bei bestimmten Atemwegserkrankungen kann dies zu einem Befreiungsgefühl beim Atmen beitragen.

Pur oder aromatisch – Variationen im Dampfbad
In Dampfbädern kann ähnlich wie mit den Aufgüssen in einer Sauna mit verschiedenen Aromen gespielt werden. So können Aufgüsse mit Minze, Rosmarin, Birke, Lavendel und vielem mehr die Wirkungen eines Dampfbades verstärken. Die Wahl des passenden Aufgusses hängt von individuellen Vorlieben und den gewünschten Wirkungen ab. Doch auch pur ist ein Dampfbad ein absoluter Genuss. Welche Temperatur hier als angenehm empfunden wird, ist unterschiedlich. Es gibt heute immer noch das etwas kühlere Tepidarium der Römer, welches mit seinen 38 Grad Celsius bis 40 Grad Celsius für den Einstieg ins Dampfbaden perfekt geeignet ist.

Egal welche Temperatur beim Dampfbad gewählt wird, entscheiden ist, dass die maximale Dauer von 15 Minuten nach Möglichkeit nicht überschritten wird. Außerdem sollte der Körper anschließend kurz kalt abgeduscht werden sowie eine Regenerations- und Ruhepause eingelegt werden.

Ab in den Dampf und rein in die vollkommene Entspannung.